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Tischler Reisewelten 01|20

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REISEWELTEN 01/20 Das

REISEWELTEN 01/20 Das Thema Klimawandel ist in aller Munde. Absolut richtig und wichtig, wie wir finden. Aber folgt man der Berichterstattung der vergangenen Monate, scheint es besser zu sein, wir richten uns in den kommenden Jahren auf unserem eigenen Balkon ein, als in Ferne zu schweifen. Aus unserer Sicht ein falscher Weg. Offen gestanden, es war für uns als Reiseveranstalter teilweise schon schwer zu ertragen, was wir in der letzten Zeit lesen mussten: Dass Reisen schädlich für das Klima sind und Fliegen noch schädlicher. Im Hinblick auf Massentourismus zu Dumpingpreisen mag dies sicherlich stimmen. Und natürlich hinterlassen lange Flüge, ohne die eine Fernreise schwer möglich ist, einen großen CO2-Abdruck. Aber es ist aus unserer Sicht wichtig, das Thema differenzierter zu betrachten. Allen ist klar, dass die Gesellschaft schneller und besser auf den Klimawandel reagieren und endlich in den verschiedensten Bereichen etwas tun muss. Als mittelständischer familiengeführter Reiseveranstalter Titelstory Fernreisen und Klimawandel Auf Borneo leben viele Ethnien noch ganz traditionell sind wir bestrebt, unser Unternehmen und unsere Reisen immer klimafreundlicher zu gestalten. Mit mehr als 40 Jahren Firmengeschichte haben wir zudem Erfahrung darin, unternehmerische Verantwortung zu übernehmen – für unsere Kunden, unsere Mitarbeiter, unsere Partner und die vielen erlebenswerten Reiseländer, die wir anbieten. Denn es geht doch darum, Nachhaltigkeit im Tourismus in all seinen Dimensionen zu verstehen, ökologisch, sozial und kulturell. Natürlich empfehlen wir unseren Kunden, ihre Flugkilometer beispielsweise über die Plattform atmosfair.de zu kompensieren. Atmosfair verwendet die Spenden, um weltweit Klimaprojekte zu Foto: Sabah Tourism Board fördern, die ihrerseits häufig helfen, vor Ort CO2 einzusparen. In immer mehr Reiseländern vermeiden wir zudem Plastik und setzen auf persönliche Trinkflaschen für unsere Gäste, die nachgefüllt werden können. Und mehr und mehr setzen wir auf Hotels, die nachhaltig wirtschaften, zum Beispiel durch die Nutzung regenerativer Energieträger und durch das Recycling von Rohstoffen. Genauso wichtig ist uns bei Tischler Reisen aber auch die soziale Komponente des Reisens. Eine faire Bezahlung der Mitarbeiter unserer Partner vor Ort muss sein und das erwirtschaftete Geld sollte möglichst auch in der Region bleiben. Und schließlich die kulturelle Perspektive: Es gehört zur Tischler Reisen-DNA, in unseren Gastländern neben den obligatorischen Höhepunkte-Touren auch abseits der ausgetretenen Pfade zu reisen, wo wir die Kultur noch weitestgehend unverfälscht erleben. Denn auch das ist nachhaltig: Wir bringen Gäste in die Ferne und sie kehren als begeisterte Botschafter der Kultur ihrer Reiseziele wieder zurück nach Europa. Das Tischler Reisen Fernost-Programm 2020 Der neue Fernost Katalog ist erschienen Ab sofort ist die Katalogfamilie von Tischler Reisen wieder komplett. Der druckfrische Fernostkatalog liegt in den Reisebüros und kann über unsere Internetseite bestellt werden. Der Katalog ist voller ostasiatischer Reiseideen, darunter viele neue Privattouren. Beginnen wir in China, dem Reich der Mitte. Eine neue Privattour eröffnet die Reize Sichuans im Süden des Landes. Die Reise beginnt und endet in Chengdu und führt über ein Pandabären-Reservat, Leshan, das Huanglong Tal bis in den Jiuzhaigou Nationalpark. Von Peking nach Chengdu führt eine neue zehntägige Zugreise, die Pingyao, Xian, Luoyang, das Shaolin-Kloster und die Longmen Grotten verbindet. In Taiwan ergänzt ein „Soft Adventure“ mit Wanderungen im Yangmingschan und im Taroko Nationalpark das Programm. In Korea sind wir „grenzenlos“ und verbinden den Süden und den Norden in einer Reise. Im Trendziel Japan entdecken wir das „unbekannte Shizuoka“ und wandeln auf dem Kumano-Kodo- Pilgerweg. In Tokio und Osaka haben wir neue Hotels im Angebot und neue Tagesausflüge ergänzen das Programm: In Tokio besuchen wir das „Mori Digital Arts Museum“, in Kyoto wohnen wir einer traditionellen Teezeremonie bei, in Hiroshima erkunden wir die Highlights der Stadt und besuchen die Insel Miyajima. Aktivreisen im Fernen Osten Soft Adventure in Taiwan Als portugiesische Seefahrer im 16. Jahrhundert erstmals vor Taiwan anlegten, nannten sie die Insel „Formosa“ – die Schöne. Wer heute Taiwan besucht, findet diese Schönheit noch immer und ist überrascht von der landschaftlichen Vielfalt der Insel. Foto: Shutterstock, FeniloQ Das fünftägige „Soft Adventure Taiwan“ führt in die spektakulären Bergwelten im Norden und Osten der Insel, die sich genüsslich erwandern lassen. Nördlich der Hauptstadt Taipei liegt der Yangmingshan Nationalpark, eine stark von vulkanischer Aktivität geprägte Region mit zahlreichen Schwefel-Fumarolen und heißen Quellen. Eine Wanderung führt vom Qixing Berg zum wunderschönen Menghuan See. Im berühmten Taroko Nationalpark mit seiner atemberaubenden Schlucht kann man für zwei Tage in die Natur eintauchen. Aber auch die faszinierende Hauptstadt Taipei darf bei dieser Tour nicht fehlen. Nach einer Stadtführung zu den Höhepunkten der Metropole geht es mit der Seilbahn hinauf auf den nahe gelegenen Maokong Berg. Auf einer Teeplantage vor den Toren der Stadt erfahren die Gäste alles zum Anbau und erleben den perfekten Genuss des edlen Getränks. TISCHLER-tIPP Mehr Taiwan finden Sie im Katalog Fernost ab Seite 69. Die spektakuläre Taroko-Schlucht im Osten Taiwans Südindien nachhaltig entdecken Kerala erleben mit den CGH Earth Hotels Chinas Süden Auf der Suche nach dem Shangri-La Wie wir bei Tischler Reisen Nachhaltigkeit verstehen, zeigt sich am ehesten bei einem Blick auf unsere Reiseangebote. Ein Beispiel ist unsere Reise durch das „traumhafte Kerala“, in dem die nachhaltig gemanagten Hotels unseres Partners CGH Earth Experience Hotels eine große Rolle spielen. God´s own country: Kerala, der südwestlichste Bundesstaat Indiens, wirbt seit fast schon 40 Jahren mit dem Slogan, „Gottes eigenes Land“ zu sein. Ganz schön selbstbewusst, könnte man vermuten. Doch wer Kerala kennt, weiß, dass das Eigenlob keine Übertreibung ist. Ein endloses Meer von Palmen empfängt den Besucher beim Anflug auf Kochi, palmengesäumte Straßen, palmengesäumte Strände, palmengesäumte verzweigte Wasserkanäle aller Orten. Städte wie Kochi laden auf einen Streifzug durch die koloniale Vergangenheit dieses Teils Indiens ein, das Hügelland von Munnar ist berühmt für seinen Tee und der Nationalpark von Periyar ist einer der beliebtesten Südindiens. Bisons, Antilopen, Tiger und Elefanten nennen ihn ihr Zuhause. Dann die Backwaters: Gelassen gleitet man durch das friedliche Gewirr der Wasserstraßen und blickt auf ein Landleben, das so auch vor Hunderten von Jahren hätte stattfinden können. Die Häuser der CGH Earth Experience Hotels in Kochi, Munnar, Periyar, Allepey und Kumarakom, in denen Gäste während der Rundreise „Traumhaftes Kerala“ in der Deluxe-Version übernachten, erfüllen alle Vorgaben, die in Das Spice Village setzt auf Nachhaltigkeit Foto: CGH Earth Experience Hotels der internationalen Reisebranche an modernes Nachhaltigkeitsmanagement gestellt werden. Sie beziehen die lokale Bevölkerung mit ein, schonen die natürlichen Ressourcen und verweben die Besonderheiten der lokalen Kultur in ihre Angebote an die Gäste. Dabei geht jedes Haus seinen eigenen Weg: Das Brunton Boatyard in Kochi, eine ehemalige Bootswerft, nutzt Solarenergie, verwendet gereinigtes Regenwasser und hat bisher 15.000 Plastikflaschen eingespart. Das Spice Village in Thekkady im Periyar Nationalpark ist ganz eins mit der Natur. Die Gebäude sind im regionaltypischen Stil mit traditionellen Baumaterialien gebaut, Abfall wird kompostiert und aus alten Zeitungen wird Papier hergestellt. Die Liste ließe sich mühelos fortsetzen. Aber am besten sehen Sie selbst und machen mit. TISCHLER-tIPP Die Reise „Traumhaftes Kerala“ finden Sie im Katalog Indischer Subkontinent auf Seite 63. Das Riesenreich China: ein Synonym für Reisen an die Große Mauer und nach Peking, in die Kaiserstadt Xian, zu den Schluchten des Yangtze und in die moderne Metropole Shanghai. Das Gute an einem Riesenreich: Es ist so groß, dass es auch Raum für Entdeckungen in noch unbekannte Regionen lässt. Tischler Reisen macht sich in Südchina auf die Suche nach dem Shangri-La. Eine Reise in den Süden Chinas ist vor allem eine Reise in das China der ethnischen Minderheiten. 92 Prozent aller Chinesen sind sogenannte Han- Chinesen. Im Süden des Landes allerdings leben die meisten der übrigen 54 anerkannten ethnischen Minoritäten. Hier kann man die ganze Vielfalt Chinas in den Gesichtern der Menschen, ihrer Kleidung, ihren Sprachen und Dialekten und ihren Traditionen ablesen. Die Hakka leben seit mehr als 1.000 Jahren in festungsgleichen Rundhäusern. Die Yao wurden erstmals vor mehr als 2.500 Jahren erwähnt, viele von ihnen leben heute in Grenznähe zu Vietnam, Laos und Myanmar. Die Dong sind für ihre virtuosen Holzbauten und die pagodenartigen, heiligen Trommeltürme bekannt. Unbekanntes Bilderbuch-China: In Guilin in der Provinz Guangxi haben die Götter und die Natur wunderschöne Landschaften geformt. Mystische Karstkegel, die inmitten von Reis- oder Lotusfeldern stehen, Bambuswälder und märchenhafte Bergszenarien unter der Die typischen Karstberge von Guilin Foto: Shutterstock, Sean Pavone Sonne des Südens. Und durch diese Landschaften fließt zwischen Guilin und Yangshuo der bezaubernde Li-Fluss. Ganz im Süden Yunnans dann haben die Hani die weltweit größten Reisterrassen gebaut. Wie surreale Gemälde sehen diese fantastischen Anlagen aus der Luft aus. Unwirklich schön wird es auch weiter im Norden zwischen Dali, Lijiang und Zhongdian: Das knapp 5.600 Meter hohe Jadedrachen-Schneegebirge ist schon aus der Ferne zu sehen und thront mit seinen schneeweißen Gipfeln über uns wie eine kalligraphierte Landschaft mit Seen, hölzernen Brücken und Pagoden. Der Höhepunkt einer Südchinareise – die Tigersprungschlucht. Sie ist mit 3.900 Metern die tiefste Schlucht der Welt. Glaubt man der Legende, so kann ein Tiger die Schlucht in zwei Sprüngen meistern. Was kommt danach? Eine kurze Fahrt und die letzte große Stadt vor dem Himalaya – Zhongdian, auch bekannt als Shangri La. Ein wunderbarer Ort, um über das Paradies und die Vielfalt Chinas nachzudenken und eine kleine Reise durch die bekannten und weniger bekannten Regionen Chinas zu beenden. 2 3 Die persönliche Art des Reisens www.tischler-reisen.de

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